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Lehre im Wintersemester 2011/12
Vorlesung
Einführung
in die Politikwissenschaft
Zeit:
Mi.,
9-10
Uhr
Raum: Aula am Aasee
Beginn: 12.10.2011
Veranstaltungsnr.: 063851
Die Vorlesung bietet einen Überblick über
Forschungsbereiche, Untersuchungsgegenstände und konzeptionelle Zugänge
in der Politikwissenschaft und versteht sich als Einführungskurs
für Studierende des polyvalenten Zweifach-BA-Studiengangs
Politikwissenschaft.
Standardkurs
Einführung
in den europäischen Integrationsprozess
Zeit:
Mo.,
10-12
Uhr
Raum: SCH2
Beginn: 10.10.2011
Veranstaltungsnr.: 063919
Das
Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen
Sitzungen und zur Literatur können Sie hier
herunterladen.
Die Ergebnisse der studentischen Veranstaltungskritik finden
Sie hier .
Der Standardkurs richtet sich vornehmlich an BA-Studierende
in den ersten Semestern und bietet eine Einführung
in den europäischen Integrationsprozess. Im Mittelpunkt
der Veranstaltung stehen die Dynamik des Integrationsverlaufs,
das Institutionengefüge der Europäischen Union,
die Transformation europäischen Regierens und das Verhältnis
von EU und Mitgliedsstaaten. Das Seminar behandelt außerdem
verschiedene theoretische Zugänge zur Beschreibung
von Prozessen des Regierens im europäischen Mehrebenensystem
und verdeutlicht die Herausforderungen einer demokratischen
Legitimierung europäischer Politik nach dem Inkrafttreten
des Vertrags von Lissabon. Ein Leistungsnachweis kann durch
erfolgreiches Bestehen der Abschlussklausur erlangt werden.
Neben einem Seminarreader wird ein BSCW-Server für
die Lehrveranstaltung eingerichtet, auf dem ergänzende
Literatur und weitere Lehrmaterialien bereitstehen.
Literaturempfehlung:
- Hix, Simon; Høyland, Bjørn: The political system of the European Union. Basingstoke ³2011
Lektürekurs
Empirische
Demokratieforschung
Zeit:
Di., 10-12 Uhr
Raum: 124
Beginn: 11.10.2011
Veranstaltungsnr.: 064092
Das
Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen
Sitzungen und zur Literatur können Sie hier
herunterladen. Die
Ergebnisse der studentischen Veranstaltungskritik finden
Sie hier .
Kaum ein
Begriff ist derartig vielschichtig und diffus wie der der
Demokratie. Und nicht zu Unrecht lässt sich feststellen,
dass die Frage nach dem Wesen von Demokratie wahrscheinlich
ebenso oft verschieden beantwortet worden ist, wie sie gestellt
wurde. Es herrscht ein Definitionspluralismus, der jeden
Versuch der Vereinheitlichung scheitern lässt. Dennoch
hat sich in der vergleichenden Politikwissenschaft ein Forschungsstrang
etabliert, der sich als empirische Demokratieforschung bezeichnen
lässt und der mit verschiedenen Konzeptionalisierungen
von Demokratie arbeitet. Im Wesentlichen befasst sich die
Demokratieforschung mit drei zentralen Fragestellungen:
Wann liegt eine Demokratie vor und welche Typen von demokratischen
Systemen gibt es? Was sind förderliche und hinderliche
Bedingungen für das Entstehen, das Funktionieren und
die Stabilität einer Demokratie? Welche Wirkungen haben
Demokratien bzw. wie leistungsfähig sind sie?
Um diese Fragen beantworten zu können, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zunächst klassische theoretische Zugänge zum Demokratiebegriff kennen, darunter Robert Dahls Polyarchie -Konzept, Arend Lijphart Patterns of Democracy , Gabriel Almond und Sidney Verbas Civic Culture sowie Fritz Scharpfs Komplexe Demokratietheorie . Im zweiten Teil des Seminars werden empirische Arbeiten zum Vergleich und zur Evaluation von demokratischen Systemen behandelt, darunter die Studien von Freedom House sowie das Konzept der Defekten Demokratie von Wolfgang Merkel und Aurel Croissant.
Das Seminar verlangt eine vergleichsweise hohe Leseleistung. In jeder Veranstaltung werden wir ausgewählte Texte besprechen, die in einem Seminarreader zusammengestellt werden, der Anfang Oktober bereit steht. Aufgabe der Referentinnen und Referenten wird es sein, die Texte zu strukturieren und zusammen mit dem Dozenten die Diskussion zu leiten.
Literaturempfehlungen:
- Pickel, Susanne/Pickel, Gert (2006): Politische Kultur- und Demokratieforschung. Wiesbaden.
- Schmidt, M. G. (2008): Demokratietheorien: Eine Einführung. 5. Aufl. Wiesbaden.
Masterkurs
Politik in und von Regionen
Zeit: Blocktermine und Exkursion nach Brüssel
Raum: 301
Beginn: s.u.
Veranstaltungsnr.: 064494
Die Kohäsions- und Strukturpolitik ist einer der zentralen Politikbereiche der Europäischen Union und nimmt etwa ein Drittel der Haushaltsmittel in Anspruch. Sie soll der Festigung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts (der Kohäsion) in der Gemeinschaft dienen und dabei insbesondere Wachstum und Beschäftigung in den unterentwickelten Regionen fördern. Sie ist somit ein Teilbereich der allgemeinen europäischen Wirtschaftspolitik. Ihre Aufgabe ist es insbesondere, wirtschaftlich schwächeren Regionen dabei zu helfen, Standortnachteile abzubauen und Anschluss an die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zu halten. Dazu sind eine Reihe von Policies entwickelt worden, deren Wirksamkeit nicht unumstritten sind und es rechtfertigen, die Kohäsions- und Strukturpolitik der Europäischen Union auf den Prüfstand zu stellen.
Der Masterkurs wird auf die Policy-Ebene europäischer Kohäsions- und Strukturpolitik fokussieren, indem für das Politikfeld zunächst eine theoriegeleitete Systematisierung vorgenommen und auf die wesentlichen Steuerungsmechanismen und die maßgeblichen Akteure bei der Politikformulierung und –implementierung eingegangen wird. Dabei wird auch die konkrete Ausprägung und Bedeutung des Mehrebenensystems thematisiert, das die Strukturpolitik maßgeblich prägt.
Der Masterkurs wird in Form von vier inhaltlichen Seminarsitzungen (9., 16., 23. und 30. Januar, jeweils 14-16 Uhr) im Januar und einer viertägigen Exkursion nach Brüssel im Februar (13. bis 16.02.2012) ausgerichtet. Eine Vorbesprechung findet am 17. Oktober um 14 Uhr statt. Während der Januartermine werden Handlungslogiken und Steuerungsmechanismen der europäischen Strukturpolitik auf der Grundlage von Literaturarbeit behandelt, die dann im Rahmen der Exkursion näher beleuchtet werden, indem relevante Akteure in Rat, Kommission und Parlament sowie aus der erweiterten Systemstruktur besucht und interviewt werden.
Der Kostenbeitrag zur Exkursion beträgt +/- 200 €. Im Beitrag enthalten sind die Anreise im Reisebus und drei Übernachtungen in Brüssel inkl. Frühstück. Die weitere Verpflegung ist von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst zu tragen. Die Anmeldung zum Kurs wird erst durch die Überweisung des Kostenbeitrags bis zum 31. Oktober 2011 verbindlich.
Während der Exkursion ist eine Studienleistung erforderlich, die in Form der Durchführung eines Experteninterviews erbracht wird. Die Modulabschlussprüfung in Form einer Hausarbeit kann wahlweise im Kurs von Herrn Freise oder im Kurs von Frau Fuchs (Modul 11, Kurs 1) erbracht werden. Die Lehrenden streben eine gleichmäßige Verteilung der Seminararbeiten an.
Literaturempfehlungen:
- Marek, Dan/Braun, Michael (2008): EU Cohesion Policy After Enlargement. London: Palgrave.
- Tömmel, Ingeborg (2007) (Hg.): Die Europäische Union. Governance und Policy-Making. Wiesbaden: VS Verlag [PVS-Sonderheft 37].
Integrationsmodul
Politik & Recht I
Zeit: Do. 16-18
Raum: ULB1 (Krummer Timpen)
Beginn: 13.10.2011
Veranstaltungsnr.: 031804
Das Integrationsmodul verknüpft die verschiedenen theoretischen, methodischen und forschungspraktischen Perspektiven der beiden Anteilsdisziplinen Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft. Ziel des Moduls ist es zunächst, im ersten Semester einen Überblick über die klassischen Fragestellungen der beiden Anteilsdisziplinen zu liefern und dabei ein Verständnis für interdisziplinäre Anknüpfungspunkte, aber auch für die Verschiedenartigkeit der beiden Fächer zu vermitteln. Das Einführungsseminar legt somit die Grundlagen für den weiteren Studienverlauf und vermittelt erste methodische Kenntnisse sowie Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in den beiden Anteilsdisziplinen. Zudem wirft es interdisziplinäre Fragestellungen auf, denen die Studierenden im Laufe ihres Studiums nachgehen sollen.
Lehre im Sommersemester 2011
Hauptseminar
Evaluation in der kommunalen Sozialpolitik
Zeit: Blockseminar am 06./07.05. und am 21.07.2011
Vorbesprechung: 07.04.2011, 16-18 Uhr (Raum 107)
Veranstaltungsnr.: 066370
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen.
Evaluation als Instrument zur systematischen und transparenten Bewertung politischer Projekte, Maßnahmen und Programme hat in Deutschland in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies gilt auch für die kommunale Sozialpolitik, die sich gegenwärtig einem tiefgreifenden Wandel ausgesetzt sieht. In Zeiten klammer kommunaler Haushalte und der zunehmenden Einführung marktlicher Policies im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells setzen auch die Sozialdezernenten der Städte und Gemeinden verstärkt auf Evaluation, also die Einbeziehung empirisch erhobener Daten bei der ex-post Bewertung aber auch bei der Erfolgsabschätzung ihrer Programme. Dabei stehen sie nicht selten vor der Herausforderung, geeignete Indikatoren für die Evaluation sozialpolitischer Maßnahmen zu operationalisieren: Wann ist eine Resozialisierungsmaßnahe von Haftentlassenen erfolgreich? Wie lässt sich die Effektivität eines Obdachlosenheims sinnvoll bewerten? Wann ist Familienhilfe effizient? Diese Fragen gewinnen nicht nur für Verwaltungsangestellte an Bedeutung, auch Organisationen der freien Wohlfahrtspflege als wichtige Kooperationspartner der Kommunen sehen sich zusehends der Anforderung ausgesetzt, ihre Maßnahmen kritisch auf den Prüfstand und ihre Wirksamkeit unter Beweis zu stellen. Wie und mit welchen Instrumenten sie dies tun, ist Gegenstand des Kurses. Die Lehrveranstaltung vermittelt in einem ersten Teil zunächst Kenntnisse zum Stand der Evaluationsforschung im Politikfeld der kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und legt methodische Fertigkeiten zur Durchführung von Evaluationen in diesem Politikfeld. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie sich schwer zu operationalisierende Aspekte der Familienhilfe wie etwa die Wertebindung handhaben lassen. In einem zweiten Teil des Seminars führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses eine Evaluation des Projektes „Patenzeit“ des Sozialdiensts katholischer Frauen im Kreis Warendorf durch. Gemeinsam mit dem im Rahmen des Projektes „Frühe Hilfen im Kreis Warendorf“ kooperierenden Jugendamt des Kreises und den Mitarbeiterinnen des Vereins wird ein Evaluationsleitfaden entwickelt, der im weiteren Verlauf des Seminars für die Evaluation des Projektes herangezogen wird.
Die Studierenden beteiligen sich an der Konzeption eines Evaluationsleitfadens in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen und dem Jugendamt im Kreis Warendorf und führen die Projektevaluation im Laufe des Sommersemesters durch. Unter Anleitung werden dabei qualitative, halbstandardisierte Interviews durchgeführt. Seminarleistung ist die Beteiligung am Abschlussbericht der Evaluationsstudie.
Literaturempfehlungen:
- Haubrich, Karin (2009): Evaluation der Sozialen Arbeit in Deutschland. Entwicklungslinien und Besonderheiten der Evaluationsdebatte am Beispiel der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. In: Widmer, Thomas et al. (Hg.): Evaluation. Ein systematisches Handbuch. Wiesbaden: VS Verlag, S. 441-450. Konzendorf, Götz (2009): Institutionelle Einbettung der Evaluationsfunktion in Politik und Verwaltung in Deutschland. In: Widmer, Thomas et al. (Hg.): Evaluation. Ein systematisches Handbuch. Wiesbaden: VS Verlag, S. 27-39.
- Kromrey, Helmut (2001): Evaluation – Ein vielschichtiges Konzept. Begriff und Methodik von Evaluation und Evaluationsforschung. Empfehlungen für die Praxis. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis. Jg. 2001/Heft 2, S. 105-131.
Integrationsmodul II
Integrationsmodul II Politik & Recht
Zeit: Blockseminar am 29.04. sowie am 22. und 23.07.2011
Veranstaltungsnr.: 066366
Das Integrationsmodul verknüpft die verschiedenen theoretischen, methodischen und forschungspraktischen Perspektiven der beiden Anteilsdisziplinen Politikwissenschaft und Rechtswissenschaften und wird von Lehrkräften beider Disziplinen bedient. Im gemeinsamen Projektseminar wird ein gemeinsamer Untersuchungsgegenstand aus der Perspektive beider Disziplinen behandelt. Dabei wird unter Einsatz rechtswissenschaftlicher und politikwissenschaftlicher Methoden eine gemeinsame Aufgabenstellung behandelt. Ziel des Kurses ist somit die Einführung in die themenbezogene Forschung. Er dient insbesondere dazu, die im Laufe des BA-Studiums erlernten Methodenkenntnisse empirisch und problemorientiert anzuwenden. Konkret geht es im Kurs um die Frage, wie Nichtregierungsorganisationen die Entwicklung und Durchsetzung von Menschenrechten beeinflusst haben und noch beeinflussen. So wäre die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, der Internationale Pakt über die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte sowie der Internationale Pakt über die bürgerlichen und politischen Rechte ohne den Druck der Zivilgesellschaft nicht zustande gekommen. Nichtregierungsorganisationen tragen entscheidend zum Schutz der Menschenrechte bei, ob mit offiziellem Beobachterstatus in internationalen Organisationen oder durch ihre Informations- und Aufklärungsarbeit. Das Seminar beschäftigt sich u.a. mit der Frage, wie sich Nichtregierungsorganisationen aufstellen müssen, um effizient politische Lobbyarbeit betreiben zu können und welche politischen Parameter es zu beachten gilt. Zudem wird ein Überblick über das internationale System der Menschenrechte gegeben und es werden die verschiedenen rechtlichen Instrumentarien miteinander verglichen (bspw. Europäische Menschenrechtskonvention und Kairoer Erklärung der Menschenrechte). Literaturempfehlung:
- Simma, Bruno/Fastenrath, Ulrich (Hrsg.), Menschenrechte – Ihr internationaler Schutz, dtv-Texte, München 2004.
Lehre im Wintersemester 2010/11
Kolloquium
Examens- und Forschungskolloquium
Zeit: Mo., 10-12 Uhr
Raum: 616 (Zweigbibliothek Sozialwissenschaften)
Beginn: 11.10.2010
Veranstaltungsnr.: 064660
Das Examenskolloquium richtet sich vornehmlich an Studierende der Master-, Magister-, Lehramts- und Doppeldiplomstudiengänge, steht aber auch fortgeschrittenen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den BA-Studiengängen offen. Zielgruppe sind Studierende, die demnächst eine Examensarbeit in Angriff nehmen möchten oder sich bereits in der Prüfungsphase befinden.
In den ersten Sitzungen wird in unterschiedliche methodische Zugänge des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Näher behandelt werden der Vergleich als Methode, Politikfeldanalyse, Fallbeispiel (Case Study), Interview/Interviewtechnik und die Textanalyse. In den folgenden Sitzungen erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Arbeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung einer geeigneten Forschungsfrage bzw. eines Hypothesensets. Seminarleistung ist die Erarbeitung eines Exposés, das für die spätere Abschlussarbeit herangezogen werden kann und eine mündliche Präsentation.
Der Kurs steht allen Studierenden des IfPol offen. Bitte beachten Sie aber, dass grundsätzlich die Beratung des/der Erstbetreuer/in verbindlich ist und ich bei externen Examenskandidaten nur beratend tätig wird. Sollten Sie mich als Erstbetreuer wählen wollen, beachten Sie bitte, dass er nicht für alle Studienabschlüsse prüfungsberechtigt ist. Mehr dazu hier. Literaturempfehlungen:
- Harrison, Lisa (2001): Political Research. An Introduction. London: Routledge.
- Mayring, Philipp (2002): Einführung in die qualitative Sozialforschung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz
Standardkurs
Europäische Integration
Zeit: Mo., 12-14 Uhr
Raum: SCH2
Beginn: 11.10.2010
Veranstaltungsnr.: 064818Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen.
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Zum Seminar habe ich außerdem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Der Standardkurs richtet sich vornehmlich an BA-Studierende in den ersten Semestern und bietet eine Einführung in den europäischen Integrationsprozess. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Dynamik des Integrationsverlaufs, das Institutionengefüge der Europäischen Union, die Transformation europäischen Regierens und das Verhältnis von EU und Mitgliedsstaaten. Das Seminar behandelt außerdem verschiedene theoretische Zugänge zur Beschreibung von Prozessen des Regierens im europäischen Mehrebenensystem und verdeutlicht die Herausforderungen einer demokratischen Legitimierung europäischer Politik.
Einführende Lektüre:
- Weidenfeld, Werner (2010): Die Europäische Union. Stuttagrt: W. Fink.
- Wessels, Wolfgang (2007): Das politische System der EU. Wiesbaden: VS Verlag.
Standardkurs
Einführung in die Dritte-Sektor-Forschung
Zeit: Di., 08-10 Uhr
Raum: S107
Beginn: 12.10.2010
Veranstaltungsnr.:
064689
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen.
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Der Reader zum Seminar ist ab sofort im Copyshop M+M in der Wilmergasse erhältlich. Er kostet 9,50 €. Wem das zu teuer ist, findet eine Kopiervorlage im Handapparat in der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften.
Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte: Jenseits von Markt und Staat findet sich ein weites Spektrum von Organisationen, das Selbsthilfegruppen, Freizeit-, Sport- und Kulturvereine, lokale Umweltinitiativen und soziokulturellen Zentren ebenso einschließt wie international tätige Hilfsorganisationen oder die gewaltigen Wohlfahrtsverbände. Dieser Dritte Sektor wird in der allgemeinen Öffentlichkeit, von Politikern und Policy-Experten sowie von Firmen und Unternehmen zunehmend beachtet. Hierfür ist ein ganzes Bündel von Faktoren ausschlaggebend: So bieten Dritte Sektor Organisationen die Chance, marktwirtschaftliche Effizienz mit bürgerschaftlichem Engagement zu verbinden. Sie nehmen in vielen Bereichen, wie etwa in der Umweltpolitik oder der Entwicklungshilfe, zunehmend staatliche Aufgaben wahr. Auf der internationalen Bühne werden Dritte Sektor Organisationen – die NGOs – als Hoffnungsträger einer neuen globalen Gouvernancestruktur betrachtet. Schließlich bieten die Organisationen vor Ort, die vielen Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen, Raum zur Selbstorganisation und affektiven Bindung.
Kurzum: Sie sind auch Träger lokaler Identifikationsbildung. Und sie werden schließlich im Rahmen der neuen Welle des Corporate Citizenship, der gemeinschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, auch als Partner der Unternehmen entdeckt. Trotz ihres wichtigen Stellenwerts und des gesamten Bereichs jenseits von Markt und Staat ist bisher noch vergleichsweise wenig über Dritte Sektor Organisationen, ihre spezifische Funktionsweise und über die Muster ihrer Zusammenarbeit mit dem Staat sowie auch mit Firmen und Unternehmen bekannt. Der Kurs versucht hier Abhilfe zu schaffen. Konkret werden im Laufe des Semesters die folgenden Themen behandelt:
- Problemaufriss: Was sind Nonprofit-Organisationen und was ist der Dritte Sektor? Interne Strukturierung: Arbeitsschwerpunkte von Dritten Sektor Organisationen, Finanzierung und Mitarbeiterstrukturen Rechtsformen und institutionelle Einbindung der Organisationen Blick über die Grenzen: Der Dritte Sektor im internationalen Vergleich
- Anschlussfähigkeit des Dritten Sektor Ansatzes an die Theorieentwicklung in den Sozialwissenschaften (Soziales Kapital, Zivilgesellschaftsdiskurs).
Anforderungen für einen Leistungsnachweis:
- Teilnahme an einer Reihe von Arbeitsaufgaben
- Erfolgreiches Bestehen der Abschlussklausur
Einführende Lektüre:
- Frantz, Christiane/Freise, Matthias (2007): Dritter Sektor und Globalisierung. In: Robert, Rüdiger (Hg.): Bundesrepublik Deutschland - Politisches System und Globalisierung. 2. Aufl. Münster: Waxmann, S. 333-353.
Hauptseminar
Local Governance im Wandel
(Filmkurs in Kooperation mit der Lernredaktion)Zeit: Di., 14-16 Uhr
Raum: 614 (Zweigbibliothek Sozialwissenschaften, 1. Etage)
Beginn: 12.10.2010
Veranstaltungsnr.:
064583
Inhaltliche Schwerpunkte:
Der Kurs findet in Kooperation mit der Lehr- und Lehrnredaktion der Universität Münster und dem Bennohaus statt. Neben fachwissenschaftlichen Kenntnissen der lokalen Politikforschung vermittelt der Kurs medienpraktische Fertigkeiten. Die Studierenden werden dabei in der technischen Produktion von Filmen geschult und in die Lage versetzt, das Thema des Filmes filmisch aufzubereiten. Ziel des Seminars ist die Produktion von Beiträgen für den Lernsender NRW. Dazu wird etwa die Hälfte der Seminarsitzungen für medienpraktische und filmisch-konzeptionelle Fragestellungen aufgewendet. Es werden grundlegende Techniken im Umgang mit Kameras und Schnittsoftware sowie Kenntnisse zum Verfassen von Offtexten, über Filmformate und über rechtliche Aspekte der Filmproduktion vermittelt, sodass die Studierenden in die Lage versetzt werden, selbstständig Filme zum Thema des Seminars herzustellen. Thematisch fokussiert das Seminar auf Formen kommunaler Governance. Damit werden Regelungsaspekte in komplexen Strukturen bezeichnet, die externe Steuerung wie Selbststeuerung einschließen und über die hierarchisch-dirigistischen Reglungsinstrumente staatlich-öffentlicher Akteure hinausreichen. Das Seminar fokussiert auf die Frage, wie Kommunalverwaltungen, Parteien, Vereine, Verbände, Bürgerinitiativen und Unternehmen vor Ort, kommunalpolitische Problemstellungen bearbeiten und welche Instrumente dabei zum Einsatz kommen. Ziel des Seminars ist es, Erkenntnisse zur kommunalen Politikgestaltung, zu den Potentialen bürgerschaftlichen Engagements und zum lokalen gemeinnützigen Sektor zusammenzuführen und gleichzeitig illustrierende Beispiele der Variationsbreite lokaler Governance-Arrangements aufzuzeigen. Dazu erfolgt in einem ersten Teil eine theoretische Auseinandersetzung mit klassischen und modernen Konzepten kommunaler Steuerung, die im medienpraktischen Teil des Kurses illustriert werden sollen.
Anforderungen für einen Leistungsnachweis:
Die Teilnahme am Kurs setzt die Teilnahme an einer „Grundqualifizierung Film“ voraus, die die Lehr- und Lernredaktion in Kooperation mit dem Bennohaus (Bennostr. 5, 48155 Münster) durchführt. Die Grundqualifikation kann an zwei Wochenenden im Bennohaus erworben werden, nämlich entweder am 9./10. Oktober oder am 23./24. Oktober. Die Veranstaltung dauert jeweils von 10 bis 17 Uhr. Die Qualifikation erfolgt durch Frau Selma Brand und setzt eine verbindliche Anmeldung unter selma.brand@gmx.de voraus. Bitte melden Sie sich zudem bei Herrn Dr. Freise (freisem@uni-muenster.de) direkt für das Hauptseminar an. Der Leistungsnachweis wird über die Produktion eines Filmes und mehrere filmische Übungen erbracht. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Seminar während des Semesters einen vergleichsweise hohen Arbeitsaufwand bedeutet. Dafür fallen in der vorlesungsfreien Zeit keine weiteren Arbeiten an.
Einführende Lektüre:
- Haus, Michael (Hg.): Partizipation und Führung in der lokalen Politik. Baden-Baden: Nomos.
- Schwalb, Lilian/Walk, Heike (Hg.) (2007): Local Governance – mehr Transparenz und Bürgernähe? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Hauptseminar
Integrationsmodul I des Bachelorstudiengangs Politik & Recht
Zeit: Do., 16-18 Uhr
Raum:
S01 (Neues ULB-Gebäude)
Beginn: 14.10.2010
Veranstaltungsnr.:
031783
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen.
Inhaltliche Schwerpunkte: Der Kurs führt in den interdisziplinären Bachelorstudiengang Politik & Recht ein und vermittelt zunächst einen Überblick über seine politik- und rechtswissenschaftlichen Anteilsdisziplinen. Dabei werden zentrale Begriffe und theoretische Konzepte der beiden Fächer dargestellt. Des Weiteren führt der Kurs in die Methoden und Arbeitstechniken der beiden Anteilsdisziplinen ein und vermittelt Kenntnisse über das Handwerkszeug der Rechts- und Sozialwissenschaften. Schließlich thematisiert der Kurs Berührungspunkte der beiden Disziplinen und verdeutlicht gemeinsame Frage- und Problemstellungen. Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen.Der Kurs wird nicht benotet und fließt nicht in die Gesamtnote des Studiengangs ein. Zum Bestehen des Kurses sind jedoch die aktive Teilnahme an mehreren Gruppenarbeiten und die Anfertigung weiterer Studienleistungen erforderlich.
Einführende Lektüre:
- Frantz, Christiane/Schubert, Klaus (2005): Einführung in die Politikwissenschaft. Münster: LIT.
- Kevenhörster, Paul (2007): Politikwissenschaft. Band 1: Entscheidungen und Strukturen der Politik.
3. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
Lehre im Sommersemester 2010
Standardkurs
Regieren in Europa
Zeit: Mo., 12-14 Uhr
Raum: 119
Beginn: 12.04.2010
Veranstaltungsnr.: 065579
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier einsehen. Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Der Standardkurs setzt Kenntnisse zum europäischen Integrationsprozess, insbesondere zur vertraglichen Genese der Europäischen Union, ihrer Rechtsetzungsinstrumente und zur erweiterten Systemstruktur der EU voraus. Er kann beispielsweise im Anschluss an die Standardkurse zur Europäischen Integration von Dr. Freise und Dr. Waldmann im vergangenen Wintersemester belegt werden. Inhaltlich fokussiert der Standardkurs auf die Policy-Ebene europäischen Regierens, indem für verschiedene Politikfelder jeweils eine Systematisierung ihrer Entwicklung vorgenommen und auf die wesentlichen Steuerungsmechanismen und die maßgeblichen Akteure bei der Politikformulierung und Implementation eingegangen wird. Dabei wird jeweils die konkrete Ausprägung und Bedeutung des Mehrebenensystems thematisiert, das die verschiedenen EU-Politiken in unterschiedlicher Weise prägt. Behandelt werden neben den „wichtigen“ Politikfeldern der Agrarpolitik, der Binnenmarktregulierung, der Strukturfondspolitik und der Verbraucherschutzpolitik auch „kleinere“ Politikfelder wie die europäische Sportpolitik. Organisatorisch wird der Kurs in den ersten Wochen eine vergleichsweise hohe Leseleistung erfordern, um im zweiten Teil die Ergebnisse von Gruppenreferaten zu präsentieren. Zum Scheinerwerb ist zudem eine kurze schriftliche Ausarbeitung eines Referatteils erforderlich.
Einführende Lektüre:
- Heinelt, Hubert/Knodt, Michèle (Hg.) (2007): Politikfelder im EU-Mehrebenensystem: Instrumente und Strategien europäischen Regierens. Baden-Baden: Nomos.
- Tömmel, Ingeborg (2007) (Hg.): Die Europäische Union. Governance und Policy-Making. Wiesbaden: VS Verlag [PVS-Sonderheft 37].
Kolloquium
Examens- und Forschungskolloquium
Zeit: Mo., 10-12 Uhr
Raum: 125
Beginn: 12.04.2010
Veranstaltungsnr.: 065636
Das Examenskolloquium richtet sich vornehmlich an Studierende der Master-, Magister-, und Doppeldiplomstudiengänge, steht aber auch fortgeschrittenen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den BA-Studiengängen offen. Zielgruppe sind Studierende, die demnächst eine Examensarbeit in Angriff nehmen möchten oder sich bereits in der Prüfungsphase befinden.
In den ersten Sitzungen wird in unterschiedliche methodische Zugänge des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Näher behandelt werden der Vergleich als Methode, Politikfeldanalyse, Fallbeispiel (Case Study), Interview/Interviewtechnik und die Textanalyse. In den folgenden Sitzungen erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Arbeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung einer geeigneten Forschungsfrage bzw. eines Hypothesensets. Seminarleistung ist die Erarbeitung eines Exposés, das für die spätere Abschlussarbeit herangezogen werden kann und eine mündliche Präsentation.
Der Kurs steht allen Studierenden des IfPol offen. Bitte beachten Sie aber, dass grundsätzlich die Beratung des/der Erstbetreuer/in verbindlich ist und ich bei externen Examenskandidaten nur beratend tätig wird. Sollten Sie mich als Erstbetreuer wählen wollen, beachten Sie bitte, dass er nicht für alle Studienabschlüsse prüfungsberechtigt ist. Mehr dazu hier. Literaturempfehlungen:
- Harrison, Lisa (2001): Political Research. An Introduction. London: Routledge.
- Mayring, Philipp (2002): Einführung in die qualitative Sozialforschung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz
Standardkurs
Empirische Demokratieforschung
Zeit: Di., 08-10 Uhr
Raum: 119
Beginn: 13.04.2010
Veranstaltungsnr.: 065583
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier einsehen.
Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Kaum ein Begriff ist derartig vielschichtig und diffus wie der der Demokratie. Und nicht zu Unrecht lässt sich feststellen, dass die Frage nach dem Wesen von Demokratie wahrscheinlich ebenso oft verschieden beantwortet worden ist, wie sie gestellt wurde. Es herrscht ein Definitionspluralismus, der jeden Versuch der Vereinheitlichung scheitern lässt. Dennoch hat sich in der vergleichenden Politikwissenschaft ein Forschungsstrang etabliert, der sich als empirische Demokratieforschung bezeichnen lässt und der mit verschiedenen Konzeptionalisierungen von Demokratie arbeitet. Im Wesentlichen befasst sich die Demokratieforschung mit drei zentralen Fragestellungen: Wann liegt eine Demokratie vor und welche Typen von demokratischen Systemen gibt es? Was sind förderliche und hinderliche Bedingungen für das Entstehen, das Funktionieren und die Stabilität einer Demokratie? Welche Wirkungen haben Demokratien bzw. wie leistungsfähig sind sie?
Um diese Fragen beantworten zu können, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zunächst klassische theoretische Zugänge zum Demokratiebegriff kennen, darunter Robert Dahls Polyarchie -Konzept, Arend Lijphart Patterns of Democracy und Gabriel Almond und Sidney Verbas Civic Culture . Im zweiten Teil des Seminars werden empirische Arbeiten zum Vergleich und zur Evaluation von demokratischen Systemen behandelt, darunter die Studien von Freedom House sowie das Konzept der Defekten Demokratie von Wolfgang Merkel und Aurel Croissant.
Einführende Lektüre:
- Pickel, Susanne/Pickel, Gert (2006): Politische Kultur- und Demokratieforschung. Wiesbaden: VS Verlag.
- Schmidt, M. G. (2008): Demokratietheorien: Eine Einführung. 4. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
Masterkurs
Civil Society and Democracy in Europe
(zugleich Lehrveranstaltung 2, Modul 4 des Masterstudiengangs Politikwissenschaft zum Thema „Herausforderungen, Konzepte und Praktiken demokratischen Regierens“) Zeit: Di., 12-14 Uhr
Raum: S124 (IfPol)
Beginn: 13.04.2010
Veranstaltungsnr.: 065621
A detailed outline of the seminar can be downloaded here . You can download the results of the evaluation here . The lecture notes are available at the copy shop M+M at the Wilmergasse 31 in early April. Additionally, I have established a folder on the university's BSCW server. Registered participants of the course will find additional texts and the power point slides of the sessions.
1. Outline
There are many reasons why social scientists and policy experts alike are increasingly turning to civil society in their search for reform concepts, new ideas and progressive initiatives. In times of globalization and Europeanization, nation-state based democracy has lost power and steering capacity. Civil society might provide avenues for getting closer to the people and for making public policy more efficient. However, civil society not unlike democracy constitutes a multi-facetted term with many notions and different meanings.
The seminar will take a closer look at the various concepts of democracy and civil society. We will discuss how and to what extent the two approaches are interrelated on the European level. There is no doubt that both, democratic theory as well as the civil society approach, stand for the normative turn in political science. Rooted in the tradition of political theory, currently both concepts are widely used for the analysis of empirical developments and trends. Particularly the civil society approach has gained momentum against the background of the ongoing governance debate in particular in the context of EU governance. Civil society organizations are supposed to enhance democratic governance and hence participatory democracy. However, is this indeed the case? The seminar will investigate chances and pitfalls of the civil society discussion in Brussels by going through and discussing carefully selected readings that summarize the ongoing debate.
2. Requirements
- Readings : Students are expected to read the assigned literature before each class meeting. The seminar papers are available at the Copy Shop M+M (Wilmergasse). Oral Presentations: For each class meeting, two students will make short (15 minutes) oral presentations summarizing and critically discussing further readings for the week.
- Papers: Students have to write a final paper ( Hausarbeit ) of 15 to 20 pages on a topic of their choice which, however, has to be either related to the current development of democratic theory or alternatively to the ongoing debate on civil society.
Lehre im Wintersemester 2009/2010
Standardkurs Europäische Integration | Forschungskolloquium
Standardkurs
Europäische Integration
Zeit: Mo., 12-14 Uhr
Raum: SCH2
Beginn: 12.10.2009
Veranstaltungsnr.: 063925Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Die Klausur können Sie hier einsehen und den Erwartungshorizont zur Klausur hier herunterladen. Die Ergbnsisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen. Zum Seminar habe ich außerdem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Der Standardkurs richtet sich vornehmlich an BA-Studierende in den ersten Semestern und bietet eine Einführung in den europäischen Integrationsprozess. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Dynamik des Integrationsverlaufs, das Institutionengefüge der Europäischen Union, die Transformation europäischen Regierens und das Verhältnis von EU und Mitgliedsstaaten. Das Seminar behandelt außerdem verschiedene theoretische Zugänge zur Beschreibung von Prozessen des Regierens im europäischen Mehrebenensystem und verdeutlicht die Herausforderungen einer demokratischen Legitimierung europäischer Politik.
Einführende Lektüre:
- McCormick, John (2008): Understanding the European Union. A Concise Introduction.
4. Aufl. Basingstoke : Palgrave. Weidenfeld, Werner (Hg.) (2008): Die Europäische Union. Politisches System und Politikbereiche. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
- Wessels, Wolfgang (2007): Das politische System der EU. Wiesbaden: VS Verlag.
Kolloquium
Examens- und Forschungskolloquium
Zeit: Mo., 10-12 Uhr
Raum: 613 (Zweigbibliothek Sozialwissenschaften, 1. Stock)
Beginn: 12.10.2009
Veranstaltungsnr.: 065033
Das Examenskolloquium richtet sich vornehmlich an Studierende der Master-, Magister-, und Doppeldiplomstudiengänge, steht aber auch fortgeschrittenen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den BA-Studiengängen offen. Zielgruppe sind Studierende, die demnächst eine Examensarbeit in Angriff nehmen möchten oder sich bereits in der Prüfungsphase befinden.
In den ersten Sitzungen wird in unterschiedliche methodische Zugänge des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Näher behandelt werden der Vergleich als Methode, Politikfeldanalyse, Fallbeispiel (Case Study), Interview/Interviewtechnik und die Textanalyse. In den folgenden Sitzungen erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Arbeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung einer geeigneten Forschungsfrage bzw. eines Hypothesensets. Seminarleistung ist die Erarbeitung eines Exposés, das für die spätere Abschlussarbeit herangezogen werden kann und eine mündliche Präsentation.
Der Kurs steht allen Studierenden des IfPol offen. Bitte beachten Sie aber, dass grundsätzlich die Beratung des/der Erstbetreuer/in verbindlich ist und ich bei externen Examenskandidaten nur beratend tätig wird. Sollten Sie mich als Erstbetreuer wählen wollen, beachten Sie bitte, dass er nicht für alle Studienabschlüsse prüfungsberechtigt ist. Mehr dazu hier. Literaturempfehlungen:
- Harrison, Lisa (2001): Political Research. An Introduction. London: Routledge.
- Mayring, Philipp (2002): Einführung in die qualitative Sozialforschung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz
Lehre im Sommersemester 2009
Standardkurs
Empirische Demokratieforschung
Zeit: Mo., 12-14 Uhr
Raum: 103 (Achtung: Raumänderung!)
Beginn: 20.04.2009
Veranstaltungsnr.: 064033
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Das Ergebnis der Seminarevaluation ist hier erhältlich.
Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Kaum ein Begriff ist derartig vielschichtig und diffus wie der der Demokratie. Und nicht zu Unrecht lässt sich feststellen, dass die Frage nach dem Wesen von Demokratie wahrscheinlich ebenso oft verschieden beantwortet worden ist, wie sie gestellt wurde. Es herrscht ein Definitionspluralismus, der jeden Versuch der Vereinheitlichung scheitern lässt. Dennoch hat sich in der vergleichenden Politikwissenschaft ein Forschungsstrang etabliert, der sich als empirische Demokratieforschung bezeichnen lässt und der mit verschiedenen Konzeptionalisierungen von Demokratie arbeitet. Im Wesentlichen befasst sich die Demokratieforschung mit drei zentralen Fragestellungen: Wann liegt eine Demokratie vor und welche Typen von demokratischen Systemen gibt es? Was sind förderliche und hinderliche Bedingungen für das Entstehen, das Funktionieren und die Stabilität einer Demokratie? Welche Wirkungen haben Demokratien bzw. wie leistungsfähig sind sie? Um diese Fragen beantworten zu können, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung zunächst klassische empirische Zugänge zum Demokratiebegriff kennen, darunter Robert Dahls Polyarchie -Konzept, Arend Lijphart Patterns of Democracy , Gabriel Almond und Sidney Verbas Civic Culture sowie Fritz Scharpfs Komplexe Demokratietheorie . Im zweiten Teil des Seminars werden empirische Arbeiten zum Vergleich und zur Evaluation von demokratischen Systemen behandelt, darunter die Studien von Freedom House sowie das Konzept der Defekten Demokratie von Wolfgang Merkel und Aurel Croissant.
Einführende Lektüre:
- Pickel, Susanne/Pickel, Gert (2006): Politische Kultur- und Demokratieforschung. Wiesbaden: VS Verlag.
- Schmidt, M. G. (2008): Demokratietheorien: Eine Einführung. 4. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
Lehre im Wintersemester 2008/2009
Standardkurs Dritter Sektor | Hauptseminar Local Governance
Standardkurs
Der Dritte Sektor zwischen Markt und Staat
Zeit: Mo., 12-14 Uhr
Raum: SCH2 (Achtung Raumänderung!)
Beginn: 13.10.2008
Veranstaltungsnr.:
064312
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen. Die Fragen der Abschlussklausur gibt es hier . Den Erwartungshorizont der Klausur können Sie hier herunterladen.
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Ein Reader wird Anfang Oktober im Copycenter M+M in der Wilmergasse 31 erhältlich sein.
Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien. Inhaltliche Schwerpunkte: Jenseits von Markt und Staat findet sich ein weites Spektrum von Organisationen, das Selbsthilfegruppen, Freizeit-, Sport- und Kulturvereine, lokale Umweltinitiativen und soziokulturellen Zentren ebenso einschließt wie international tätige Hilfsorganisationen oder die gewaltigen Wohlfahrtsverbände. Dieser Dritte Sektor wird in der allgemeinen Öffentlichkeit, von Politikern und Policy-Experten sowie von Firmen und Unternehmen zunehmend beachtet. Hierfür ist ein ganzes Bündel von Faktoren ausschlaggebend: So bieten Dritte Sektor Organisationen die Chance, marktwirtschaftliche Effizienz mit bürgerschaftlichem Engagement zu verbinden. Sie nehmen in vielen Bereichen, wie etwa in der Umweltpolitik oder der Entwicklungshilfe, zunehmend staatliche Aufgaben wahr. Auf der internationalen Bühne werden Dritte Sektor Organisationen – die NGOs – als Hoffnungsträger einer neuen globalen Gouvernancestruktur betrachtet. Schließlich bieten die Organisationen vor Ort, die vielen Vereine, Initiativen und Selbsthilfegruppen, Raum zur Selbstorganisation und affektiven Bindung.
Kurzum: Sie sind auch Träger lokaler Identifikationsbildung. Und sie werden schließlich im Rahmen der neuen Welle des Corporate Citizenship, der gemeinschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, auch als Partner der Unternehmen entdeckt. Trotz ihres wichtigen Stellenwerts und des gesamten Bereichs jenseits von Markt und Staat ist bisher noch vergleichsweise wenig über Dritte Sektor Organisationen, ihre spezifische Funktionsweise und über die Muster ihrer Zusammenarbeit mit dem Staat sowie auch mit Firmen und Unternehmen bekannt. Der Kurs versucht hier Abhilfe zu schaffen. Konkret werden im Laufe des Semesters die folgenden Themen behandelt: - Problemaufriss: Was sind Nonprofit-Organisationen und was ist der Dritte Sektor? Interne Strukturierung: Arbeitsschwerpunkte von Dritten Sektor Organisationen, Finanzierung und Mitarbeiterstrukturen Rechtsformen und institutionelle Einbindung der Organisationen Blick über die Grenzen: Der Dritte Sektor im internationalen Vergleich
- Anschlussfähigkeit des Dritten Sektor Ansatzes an die Theorieentwicklung in den Sozialwissenschaften (Soziales Kapital, Zivilgesellschaftsdiskurs).
Anforderungen für einen Leistungsnachweis:
- Regelmäßige TeilnahmeÜbernahme einer Kurzpräsentation in Gruppenarbeit
- Erfolgreiches Bestehen der Abschlussklausur
Einführende Lektüre:
- Frantz, Christiane/Freise, Matthias (2007): Dritter Sektor und Globalisierung. In: Robert, Rüdiger (Hg.): Bundesrepublik Deutschland - Politisches System und Globalisierung. 2. Aufl. Münster: Waxmann, S. 333-353.
Hauptseminar / Vertiefungskurs / Masterkurs:
Local Governance auf dem Prüfstand
Zeit: Mo., 10-12 Uhr
Raum: 119 (IfPol)
Beginn: 13.10.2008
Veranstaltungsnr.:
063775
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie hier herunterladen.
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier herunterladen. Ein Reader wird Anfang Oktober im Copycenter M+M in der Wilmergasse 31 erhältlich sein.
Zum Seminar habe ich zudem einen Ordner auf dem BSCW-Server der Universität Münster angelegt. Registrierte Nutzer finden hier weiterführende Literatur und ergänzende Materialien. Inhaltliche Schwerpunkte:
Mit Governance werden Regelungsaspekte in komplexen Strukturen bezeichnet, die externe Steuerung wie Selbststeuerung einschließen und über die hierarchisch-dirigistischen Reglungsinstrumente staatlich-öffentlicher Akteure hinausreichen. Vor dem Hintergrund von Globalisierung und Europäisierung nationalstaatlicher Politik hat dabei in den vergangenen Jahren vor allem die lokale Ebene als sozialer und politischer Gestaltungsraum an Bedeutung gewonnen. Kommunalverwaltungen, Parteien, Vereine, Verbände, Bürgerinitiativen und Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, partizipative Formen der Politikgestaltung zu erproben und weiterzuentwickeln, um damit sowohl eine Vertiefung der Demokratie vor Ort als auch eine Rückgewinnung effektiver Steuerungsfähigkeit zu erreichen. Ziel des Seminars ist es, neuere Erkenntnisse zu partizipativen Formen der Politikgestaltung, zu den Potentialen bürgerschaftlichen Engagements und zum lokalen gemeinnützigen Sektor zusammenzuführen und gleichzeitig illustrierende Beispiele der Variationsbreite lokaler Governance-Arrangements aufzuzeigen und auf den Prüfstand zu stellen. Dazu erfolgt in einem ersten Teil eine theoretische Auseinandersetzung mit klassischen und modernen Konzepten kommunaler Steuerung und den Optionen partizipativer Demokratie vor Ort. Im zweiten Teil des Seminars werden dann neben inhaltlichen auch methodische Kenntnisse der empirischen Sozialforschung vermittelt, die auf eine politikwissenschaftliche Abschlussarbeit vorbereiten sollen. Eingeübt werden vor allem qualitative Methoden wie das Interview und die Dokumentenanalyse. Zum diesem Zweck werden Kleingruppen eingerichtet, die ausgewählte Governance-Arrangements in Städten und Gemeinden der Region Westfalen-Lippe vergleichend untersuchen und dokumentieren. Eine Reihe von Expertinnen und Experten aus verschiedenen Politikfeldern stehen dabei für qualitative Experteninterviews zur Verfügung. Ausgewählte Ergebnisse des Seminars werden in der Schriftenreihe der Stiftung Westfalen-Initiative veröffentlicht.
Leistungsanforderungen:
Neben der regelmäßigen aktiven Teilnahme sind die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe und die schriftliche Dokumentation der Untersuchungsergebnisse in einem Abschlussbericht bis zum 1. April 2009 erforderlich. Basislektüre:
- Schwalb, Lilian/Walk, Heike (Hg.) (2007): Local Governance – mehr Transparenz und Bürgernähe? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Stock, Alexander (2005): Local Modern Governance. Ansätze für ein kommunalpolitisches Management . Stuttgart: Ibidem.
Lehre im Sommersemester 2008
Hauptseminar Civil Society | Hauptseminar Engagementpolitik
Hauptseminar
/ Vertiefungskurs / Masterkurs:
Civil Society and Democracy in Europe
Zeit:
Mo., 14-16 Uhr
Raum: 011 (IfPol)
Beginn: 07.04.2008
Veranstaltungsnr.: 064070
Teilgebietszuordnung: Sowi SI/SII A1/2
You can download the results of the evaluation here
.
A detailed outline of the seminar can be downloaded here
. A reader
including all materials is available at the copy shop M+M
at the Wilmergasse 31.
Inhaltliche Schwerpunkte:
There are many
reasons why social scientists and policy experts alike are
increasingly turning to civil society in their search for
reform concepts, new ideas and progressive initiatives.
In times of globalization and Europeanization, nation-state
based democracy has lost power and steering capacity. Civil
society might provide avenues for getting closer to the
people and for making public policy more efficient. However,
civil society not unlike democracy constitutes a multi-facetted
term with many notions and different meanings.
The seminar will take a closer look at the concept of democracy
and of civil society. We will discuss how and to what extent
the two approaches are interrelated. There is no doubt that
both, democratic theory as well as the civil society approach,
stand for the normative turn in political science. Rooted
in the tradition of political theory, currently both concepts
are widely used for the analysis of empirical developments
and trends. Particularly the civil society approach has
gained momentum against the background of the ongoing governance
debate. Civil society organizations are supposed to enhance
democratic governance and hence participatory democracy.
However, is this indeed the case? The seminar will investigate
chances and pitfalls of the civil society discussion by
going through and discussing carefully selected readings
that summarize the ongoing debate.
Requirements:
- Readings:
Students are expected to read the assigned literature
before each class meeting.Oral
Presentations: For each class meeting, two students
will make short (15 minutes) oral presentations summarizing
and critically discussing the readings for the week.
- Papers:
Students have to write a final paper (Hausarbeit)
of 15 to 20 pages on a topic of their choice which,
however, has to be either related to the current development
of democratic theory or alternatively to the ongoing
debate on civil society.
Basislektüre:
- Held,
David, 2006 (third edition): Models of Democracy,
Part III: What should democracy mean today? Stanford,
Stanford Univ. Press: 259-311.
- Kocka,
Jürgen, 2006: Civil Society in Historical Perspective,
in: Keane, John (Ed.): Civil Society. Berlin Perspectives,
New York: Berghahn Books: 37-50.
Hauptseminar
/ Vertiefungskurs / Masterkurs:
Engagementpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Zeit: Mo., 10-12 Uhr
Raum: 119 (IfPol)
Beginn: 1. Vorlesungswoche
Veranstaltungsnr.: 063786
Teilgebietszuordnung: Sowi SI/SII A2; EW L2/L3; EW C3/C4
Die Evaluationsergebnisse der Lehrveranstaltung können
Sie hier herunterladen.
Das Seminarprogramm mit detaillierten Informationen zu den
einzelnen Sitzungen und zur Literatur können Sie hier
herunterladen.
Der Reader steht Anfang April im Copycenter M+M in der Wilmergasse
31 bereit.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Bürgerschaftliches Engagement ist zu einer gefragten
Ressource im politischen Betrieb avanciert und gilt als
Hoffnungsträger bei der Bewältigung vielfältiger
gesellschaftlicher Problemlagen im Zusammenspiel von Staat,
Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Verweis auf "mehr
Bürgergesellschaft" fordert man einerseits, den
Menschen mehr Spielräume zur Selbstorganisation zu
überlassen. Andererseits wird aber auch die Frage gestellt,
wie verhindert werden kann, dass "mehr Bürgergesellschaft"
schlicht "weniger Sozialstaat" bedeutet. In jedem
Falle wird bürgerschaftlichem Engagement euphorisch
ein erheblicher gesellschaftlicher Nutzen zugesprochen.
In Deutschland und Europa wird deshalb verstärkt die
Anstrengung seitens der Regierenden unternommen, Engagement
im Rahmen sogenannter Top Down Ansätze zu stärken
bzw. zu initiieren. Dazu sind eine Reihe von Instrumenten
entwickelt worden, die es mittlerweile rechtfertigen, von
einem eigenständigen Politikfeld "Engagementpolitik" zu sprechen.
Im Seminar soll die Engagementpolitik in Deutschland und
Europa vor dem Hintergrund folgender Fragestellungen betrachtet
werden:
- Wer engagiert
sich wie, wann und warum in Deutschland? Empirische
GrundlagenWarum
Engagementpolitik? Normative Zugänge und gesellschaftspolitische
Entwürfe im VergleichWelche
Strategien und Instrumente kommen in der Engagementpolitik
zum Einsatz? Beispielprogramme aus den Förderschwerpunkten
Schule, Migration und Senioren auf dem PrüfstandWie gestaltet
sich Engagementpolitik in den Kommunen, dem Land NRW,
dem Bund und in Europa?Welche
Instrumente kommen im Ausland zum Einsatz, und sind
sie auf Deutschland übertragbar?
- Lässt
sich Engagementpolitik evaluieren und wenn ja: Wie?
Die Veranstaltung
erfordert eine vergleichsweise hohe Leseleistung. Vertiefende
Literatur wird in einem Seminarreader zu Anfang des
Semesters bereit gestellt. Für einen Leistungsnachweis
müssen im Laufe des Semesters mehrere kleinere
Hausaufgaben und nach Seminarende im Sommer eine Hausarbeit
angefertigt werden. Basislektüre:
- Forschungsjournal
Neue Soziale Bewegungen. Heft 2/2007
(Themenschwerpunkt: Bürgergesellschaft zwischen Wunsch
und Wirklichkeit)
Lehre
im Wintersemester 2007/2008
Im Wintersemester
2007/2008 führe ich einen Forschungsaufenthalt
an der Wirtschaftsuniversität Stockholm durch und
biete deshalb keine Lehrveranstaltungen an der Universität
Münster an.
Lehre
im Sommersemester 2007
Hauptseminar Multilevel Governance | Proseminar Politische Kultur
Hauptseminar / Vertiefungskurs / Masterkurs:
European Multilevel Governance
Zeit:
Mi. 16-18 Uhr
Raum: Seminarraum 120 (IfPol)
Beginn: 04.04.2007
Veranstaltungsnr.: 065180
Die Ergebnisse der Seminarevaluation können Sie
hier herunterladen.
Einen ausführlichen Ablaufplan des Seminars mit
der Pflichtlektüre und den leitenden Fragestellungen
der Sitzungen können Sie hier
herunterladen. Der Reader zum Seminar wird ab Anfang
April im Copy-Shop M+M in der Wilmergasse verfügbar
sein. Bitte beachten Sie bei der Entscheidung für
das Seminar, dass es eine vergleichsweise hohe Leseleistung
von Ihnen verlangt.Inhaltliche
Schwerpunkte:
Unter
Governance versteht man in der Politikwissenschaft gemeinhin
Formen gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer
Regulierung, Koordinierung und Steuerung in komplexen
institutionellen Strukturen, in denen zumeist staatliche,
private und gemeinnützige Akteure zusammenwirken.
Governance ist aber auch Ausdruck für eine sich
verändernde Herrschaftspraxis moderner Staaten,
internationaler Politik sowie der Wandel von Organisationsformen
in der öffentlichen Verwaltung, in Verbänden,
in Unternehmen, in Märkten und Regionen. Governance
ist somit zu einem zentralen Stichwort avanciert, wenn
es um Möglichkeiten und Grenzen gesellschaftlicher
Problemlösungen geht. Anliegen des Seminars ist
es, einen theoretischen und empirischen Überblick
über Absichten und Wirkungen von Governance im
Mehrebenensystem europäischen Regierens zu vermitteln.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen folgende Fragestellungen:
- Welche
Perspektiven nimmt die Governance-Forschung ein, und
welche theoretischen Grundlagen liegen ihr zugrunde?Wie gestaltet
sich Governance in Mehrebenensystemen?Welche
Formen europäischer Governance lassen sich identifizieren?Welche
Governance-Instrumente kommen innerhalb der Europäischen
Union zum Einsatz?Wie unterscheidet
sich europäische Governance in verschiedenen
Politikfeldern?
- Welche
demokratietheoretischen Folgen und Probleme ergeben
sich?
Seminarziel
ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steuerungstheoretisches
Rüstzeug für eine politikwissenschaftliche
Abschlussarbeit zur Verfügung zu stellen. Der Scheinerwerb
setzt die Mitgestaltung einer Seminarsitzung voraus
und basiert auf einer 15-seitigen Seminararbeit zu einer
vorher besprochenen Thematik. Das Seminar verlangt eine
vergleichsweise hohe Leseleistung. In jeder Veranstaltung
werden ausgewählte Texte besprochen, die in einem
Seminarreader zusammengestellt werden. Aufgabe der Referenten
wird es sein, die Texte zu strukturieren und zusammen
mit dem Dozenten die Diskussion zu leiten.
Basislektüre:
- Benz,
Arthur (2004): Governance – Regieren in komplexen
Regelsystemen. Wiesbaden: VS Verlag.
- Bache,
Ian/Flinders, Matthew (2005): Multilevel Governance.
Oxford: Oxford Univ. Press.
Proseminar:
Die politische Kultur europäischer Kulturen im
Vergleich
Zeit: Mi. 14-16 Uhr
Raum: Seminarraum 120 (IfPol)
Beginn: 04.04.2007
Veranstaltungsnr.: 065681
Die Ergenisse der Seminarevaluation können Sie
hier herunterladen.
Einen ausführlichen Ablaufplan des Seminars mit
der Pflichtlektüre und den Fragestellungen für
die einzelnen Sitzungen können Sie hier
herunterladen.
Der Reader zum Seminar wird ab Anfang April im Copy-Shop
M+M in der Wilmergasse verfügbar sein.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Die vergleichende politische Kulturforschung hat in
den vergangenen Jahren wieder größere Aufmerksamkeit
in der Politikwissenschaft erlangt. Ihre Zielsetzung
ist die Untersuchung subjektiver Einstellungen und Wertorientierungen
innerhalb von Bevölkerungen, welche als Grundpfeiler
für die künftige Konsolidierung, Akzeptanz
und Aufrechterhaltung existierender Staatsformen betrachtet
werden. Neuere Ansätze beziehen die Erkenntnisse
der politischen Kulturforschung über die Bedingungen
der Stabilität politischer Systeme in die Überlegungen
der vergleichenden empirischen Demokratieforschung ein
und haben dem Ansatz damit zu einer enormen inhaltlichen
und empirischen Breite verholfen. Zielsetzung des Proseminars
ist zunächst die Vermittlung eines Überblicks
über die Genese und theoretischen Grundannahmen
der politischen Kulturforschung. Anschließend
werden methodische Ansätze dieser Disziplin diskutiert,
um damit zu einer Konzeptübersicht der vergleichenden
empirischen Demokratiemessung zu gelangen und anhand
ausgewählter europäischer Demokratien zu diskutieren.
Das Seminar verlangt eine vergleichsweise hohe Leseleistung.
In jeder Veranstaltung werden ausgewählte Texte
besprochen, die in einem Seminarreader zusammengestellt
werden. Aufgabe der Referenten wird es sein, die Texte
zu strukturieren und zusammen mit dem Dozenten die Diskussion
zu leiten. Für jede Stunde wird es einen Basistext
geben, der von allen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern
zu lesen ist. Die Referentinnen und Referenten erhalten
zusätzlich zum Basistext einen weiteren Aufsatz,
der es ihnen ermöglicht, mit dem Seminarleiter
die Veranstaltung zu strukturieren. Für
den Scheinerwerb ist neben der Gestaltung einer Sitzung
mit dem Seminarleiter eine Hausarbeit im Umfang von
ca. 15 -20 Seiten oder wahlweise die Anfertigung von
acht zweiseitigen Essays (ca. 700 Wörter) zu den
Texten erforderlich. Sinn der Essays ist es, die Exzerpierfähigkeit
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken,
d.h., es soll geübt werden, wissenschaftliche Texte
in eigenen Worten zusammenzufassen, einzuordnen und
zu bewerten.
Basislektüre:
- Pickel,
Susanne/Pickel, Gert (2006): Politische Kultur- und
Demokratieforschung. Grundbegriffe, Theorien, Methoden.
Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag.
- Schmidt,
Manfred G. (2000): Demokratietheorien. 3. Aufl. Wiesbaden:
UTB.
Lehre
im Wintersemester 2006/2007
Hauptseminar / Vertiefungskurs / Masterkurs:
Zivilgesellschaft und Demokratie
Konzepte politischer
Theorie und ihre Umsetzung auf dem Prüfstand
Zeit: Di. 16-18 Uhr
Raum: Seminarraum 119 (Scharnhorststraße 100)
Beginn: 23.10.2006
Veranstaltungsnr.: 065520
Inhaltliche Schwerpunkte:
Das Seminar zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen
zentralen modernen Demokratietheorien auf der einen
Seite und Konzepten, Entwürfen und Theorieansätzen
der Zivilgesellschaft auf der anderen Seite herzustellen,
zu diskutieren und zu hinterfragen: Welche Zivilgesellschaftsentwürfe
lassen sich unterscheiden? Welche Rolle wird der Zivilgesellschaft
in modernen Demokratien zugewiesen? Es geht aber nicht
nur um die idealistische Konzeptebene, sondern in den
Blick genommen werden auch die steuerungspolitischen
Implikationen der theoretischen Entwürfe, wie sie
sich beispielsweise in der Diskussion um Governance
widerspiegeln. Seminarziel ist es, den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern demokratietheoretisches Rüstzeug
für eine politikwissenschaftliche Abschlussarbeit
zur Verfügung zu stellen.
Arbeitsbasis des Seminars ist ein vorbereiteter Reader,
der ab Dienstag, den 17. Oktober im Copyshop M+M, Wilmergasse,
verfügbar ist. Er kostet dort 16,50 €. Wem
dies zu teuer ist, kann sich die Texte auch im Semesterapparat
zum Seminar in der Zweigbibliothek Sozialwissenschaften
durchlesen. Die Texte des Readers müssen für
eine konstruktive Arbeit im Seminar anhand von Leitfragen
des Dozenten durchgearbeitet werden, was eine relativ
hohe Leseleistung erfordert. Der Scheinerwerb setzt
die Mitgestaltung einer Seminarsitzung voraus und basiert
auf einer 15-seitigen Seminararbeit zu einer vorher
besprochenen Thematik. Zu den einzelnen Seminarsitzungen
habe ich leitende Fragestellungen zusammen gestellt,
die Sie hier herunterladen
können.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung aufgrund
der Bauverzögerung im Institut für Politikwissenschaft
erst in der zweiten Semesterwoche beginnen kann.
Basislektüre:
- Klein,
Ansgar (2001): Der Diskurs der Zivilgesellschaft.
Politische Kontexte und demokratietheoretische Bezüge
der neueren Begriffsverwendung . Opladen: Leske +
Budrich. [Signatur ZBS: MD 4200/30]
- Forschungsjournal
Neue Soziale Bewegungen (2003): Heft 2 (Themenschwerpunkt.
Konturen der Zivilgesellschaft. Zur Profilierung eines
Begriffs). Stuttgart: Lucius & Lucius. [Signatur
ZBS: Z/1755]
Lehre
im Wintersemester 2005/2006
Proseminar Demokratieforschung | Proseminar Literaturarbeit
Proseminar:
Empirische Demokratieforschung
Zeit: Mi.
16-18 Uhr
Raum: Seminarraum 52 (Schlossplatz 7, Erdgeschoss)
Beginn: 19.10.2005
Veranstaltungsnr.: 065643
Ausführliche
Informationen zum Proseminar, Themen und Fragestellungen
sowie die Literatur habe ich in einer pdf-Datei zusammengestellt,
die Sie hier herunterladen
können.
Proseminar:
Recherchiren - Exzerpieren - Dokumentieren
Einführung in die politikwissenschaftliche Literaturarbeit und Dokumentenanalyse
Zeit: Mi.
12-14 sowie 14-16 Uhr
Raum: Cip Pool / SOZ Raum 501 (Institut für Soziologie,
Scharnhorststr. 121, Erdgeschoss)
Beginn: 19.10.2005
Veranstaltungsnr.: 066396 (Kurs I, 12-14 Uhr) / 065548
(Kurs II, 14-16 Uhr)
Augrund des
großen Andrangs habe ich die Veranstaltung in
zwei Kurse aufgetelt. Kurs I findet von 12:15 bis 13:45
Uhr statt, Kurs II von 14:15 bis 15:45 Uhr. Bitte geben
Sie auf Ihren Hausaufgaben jeweils an, an welchem Kurs
Sie teilnehmen, da ich sonst völlig durcheinander
komme.
Das Seminar findet - wie auch im Vorlesungsverzeichnis
angekündigt - im Institut für Soziologie in
der Scharnhorststraße statt. Ich bitte, die Fehlinformation
an dieser Stelle zu entschuldigen. Ausführliche
Informationen zum Methodenseminar, Themen und Fragestellungen
sowie die Literatur habe ich in einer pdf-Datei zusammengestellt,
die Sie hier herunterladen
können.
Außerdem habe ich eine anonymisierte Liste der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengestellt, die
Sie hier herunterladen können (Stand: 14.
Februar). Sie können anhand Ihrer Matrikelnummer
überprüfen, ob ich Ihre Hausaufgaben richtig
erfasst habe. Sollten Sie sich nicht wieder finden oder
eine Hausaufgabe nicht eingetragen sein, muss das nicht
zwangsläufig an Ihnen liegen. Vielleicht habe ich
sie einfach übersehen. Schicken Sie mir in so einem
Fall die nicht eingetragene Hausaufgabe noch einmal
per E-Mail zu. Ich werde die Liste wöchentlich
aktualisieren.
Da ich im Anschluss an das Seminar umgehend zu meiner
zweiten Lehrveranstaltung aufbrechen muss, stehe ich
für Informationen immer bereits ab 12 Uhr bzw 13
Uhr oder in meiner Sprechstunde zur Verfügung.
Lehre
im Sommersemester 2005
Proseminar:
Theorien und Methoden der politikwissenschaftlichen Transformationsforschung
Zeit: Mi. 14:00-16:00
Raum: Seminarraum 52
Beginn: 13.04.2005
Veranstaltungsnr.: 064461 Examens- und ForschungskolloquiumZeit: Mi.
9:00-11:00
Raum: 365 (Schlossplatz 7, 3. Etage)
Beginn: 13.04.2005
Veranstaltungsnr.: 064438
Inhaltliche Schwerpunkte:Das Kolloquium
richtet sich vor allem an Doktorand/innen der Politikwissenschaft
und an Examenskandidat/innen, die in Kürze mit
der Abschlussarbeit beginnen möchten oder gerade
begonnen haben. Die Teilnehmer/innen erhalten die Gelegenheit,
ihre Arbeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren.
Darüber hinaus werden im Laufe des Semesters einige
auswärtige Gastreferent/innen eingeladen, zu methodischen
Fragestellungen vorzutragen. Diese Vorträge sind
für alle Studierenden offen. Sie werden rechtzeitig
per Aushang und auf den Internetseiten von Prof. Zimmer
angekündigt.
Achtung: Prof. Zimmer wird im Wintersemester
2004/05 ein Forschungsfreisemester haben und in dieser
Zeit weder Examensarbeiten betreuen, noch mündliche
Prüfungen abnehmen können. Kommiliton/innen,
die bei Frau Zimmer in nächster Zeit Prüfungen
ablegen möchten, sollten dies frühzeitig in
ihrer Sprechstunde absprechen.
Literaturempfehlungen:
- Eco, Umberto
(1993): Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit
schreibt. 6. Auflage, Heidelberg: Müller (der
Klassiker)Harrison,
Lisa (2001): Political Research. An Introduction.
London: Routledge (sehr gute Übersicht)Burnham,
Peter et al. (2004): Research Methods in Politics.
London: Routledge (ebenfalls sehr gute Übersicht)
- Mayring,
Philipp (2002): Einführung in die qualitative
Sozialforschung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz
(sehr übersichtliche und praxisorientierte Zusammenschau)
Lehre
im Wintersemester 2004/05
Forschungs- und Examenskolloquium
Zeit: Mi.
9:00-11:00
Raum: 613 (Zweigbibliothek Sozialwissenschaften, 1.
Etage)
Beginn: 20.10.2004
Adressaten
Das Kolloquium
richtet sich an Studierende der Politikwissenschaft,
die in einem fortgeschrittenen Semester sind und demnächst
mit der Examensarbeit beginnen wollen oder gerade begonnen
haben sowie an Doktoranden und Doktorandinnen, die gerade
mit ihrer Arbeit begonnen haben und Themenstellung und
Vorgehensweise inhaltlich sowie methodisch fokussieren
möchten.
Aufbau
In den ersten
fünf Sitzungen wird in unterschiedliche methodische
Zugänge eingeführt. Näher behandelt werden
der Vergleich als Methode, Politikfeldanalyse, Fallbeispiel
(Case Study), Interview/Interviewtechnik, Textanalyse
(Hermeneutik). In den folgenden
Sitzungen erhalten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit,
ihre Arbeiten im einzelnen vorzustellen und zu diskutieren.
Literaturempfehlung
- Eco, Umberto
(1993): Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit
schreibt. 6. Auflage, Heidelberg: Müller (der
Klassiker) Harrison,
Lisa (2001): Political Research. An Introduction.
London: Routledge (gute Übersicht für PolitikwissenschaftlerInnen)
- Mayring,
Philipp (2002): Einführung in die qualitative
Sozialforschung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz
(sehr übersichtliche und praxisorientierte Zusammenschau)
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